Salomon Botschafter*in: Alex Cissé
Der gebürtige Franzose Alex Cissé hat sich als leidenschaftlicher Creator mit Fokus auf Film und Fotografie einen Namen gemacht. Heute lebt er in Nordamerika. In seiner Arbeit fängt er die spannendsten und schönsten Momente des Lebens ein. Dabei versucht er, Kreativität und Exzellenz in anderen Menschen zu wecken. Angetrieben von dem Wunsch, seine Vision von der Welt zu vermitteln und neue Horizonte zu eröffnen, strebt Alex danach, visuelle Kunst stets mit einem einzigartigen, emotionalen Narrativ zu verweben.
“Ich bin überzeugt davon, dass die Natur eine profunde Fähigkeit hat, Emotionen hervorzurufen und die Menschen auf einer ganz elementaren Ebene anzusprechen. Wenn ich in meine Umwelt eintauche, kann ich dem Publikum ihre Schönheit und die damit verbundenen Emotionen näherbringen. ”

Alex Cissé
Filmemacher
SALOMON: Hi Alex! Kannst du dich kurz vorstellen und uns erzählen, wie du zu Film und Fotografie gekommen bist und was deine Leidenschaft dafür entfacht hat?
ALEX: Ich bin Alex und interessiere mich schon seit ich denken kann für Film und Fotografie. Im Teenager-Alter ist der Funke bei mir so richtig übergesprungen, als ich erstmals eine Kamera in der Hand hatte. Das war ein iPhone 4s. Ich war fasziniert von der Möglichkeit, damit einen bestimmten Moment festzuhalten und visuell eine Geschichte zu erzählen. Anfangs hat es mir einfach Spaß gemacht, meine Abenteuer und Umgebung zu dokumentieren. Im Laufe der Zeit habe ich dann jedoch eine tiefere Leidenschaft für Storytelling und eindrucksvolle Erzählungen entwickelt.
S: Welche Rolle spielt die Natur für dich beim Storytelling und wie gelingt es dir, ihr Wesen durch dein Objektiv einzufangen?
A: Natürliche Umgebungen stehen bei meinen Geschichten im Mittelpunkt. Ich bin überzeugt davon, dass die Natur eine profunde Fähigkeit hat, Emotionen hervorzurufen und die Menschen auf einer ganz elementaren Ebene anzusprechen. Ich versuche, ihr Wesen einzufangen, indem ich mich auf die Details, das Lichtspiel, die Texturen und die Weite der Landschaft konzentriere. Wenn ich in meine Umwelt eintauche, kann ich dem Publikum ihre Schönheit und die damit verbundenen Emotionen näherbringen.
S: Wie lässt du dich inspirieren und wie gelingt es dir, immer wieder neue Horizonte auf deinem Weg als Fotograf und Filmschaffender zu entdecken?
A: Inspiration ziehe ich daraus, kontinuierlich nach neuen Erfahrungen und Perspektiven zu suchen. Ich bin viel unterwegs, tauche in verschiedene Kulturen ein und tausche mich mit anderen Kreativen aus. Ich entwickle mich weiter, indem ich mit anderen zusammenarbeite und von ihnen lerne. Außerdem setze ich mich aktiv mit neuen Techniken und Technologien auseinander, damit meine Arbeit innovativ und zeitgemäß bleibt.
S: Welche Rolle spielt die Postproduktion bei deiner Arbeit? Inwieweit setzt du auf Nachbearbeitung, um die emotionale Wirkung deiner Bilder und Filme zu verstärken?
A: Die Postproduktion ist ein wichtiger Teil meines kreativen Prozesses. Dabei verleihe ich meinen Inhalten den letzten Schliff, um meine Vision zum Leben zu erwecken. Durch die Nachbearbeitung kann ich Farben, Kontrast oder Bildkomposition verändern und dadurch die gewünschten Stimmungen und Emotionen erzeugen. Durch dieses Finetuning der Story kann ich sicherstellen, dass die visuelle Erzählung mit den Gefühlen übereinstimmt, die ich beim Publikum hervorrufen möchte. Bei der Postproduktion geht es im Grunde darum, das auszuwählen, was in Erinnerung bleiben soll. Bei der Fotografie und bei Videos geht es um emotionale Momente – also nicht nur darum, wie du die Welt siehst, sondern auch darum, wie du sie fühlst und wahrnimmst.
S: Wie hat deine Funktion als globaler Botschafter von Salomon deinen kreativen Prozess und die Herangehensweise an deine Arbeit beeinflusst?
A: Die Tätigkeit als globaler Botschafter von Salomon ist sehr inspirierend. Dadurch habe ich die Möglichkeit erhalten, mit einer Community an Gleichgesinnten in Kontakt zu treten, die Abenteuer in der Natur genau wie ich schätzen und lieben. Auf diese Weise konnte ich neue Umgebungen und Herausforderungen kennenlernen, die meinen kreativen Prozess beeinflusst haben. Denn ich war darauf angewiesen, über den Tellerrand zu blicken und bei jedem Projekt nach Exzellenz zu streben.
S: Kannst du aufstrebenden Talenten in den Bereichen Film und Fotografie Tipps geben, wie sie mit ihrer Arbeit Emotionen einfangen und Gefühle zum Ausdruck bringen können?
A: Eine wesentliche Technik liegt meiner Meinung nach darin, den Fokus auf die Story hinter dem Foto oder Film zu richten. Man muss wissen, welche Emotionen man vermitteln möchte. Das sollte der Rahmen für Komposition und Belichtung sein. Außerdem kann ich allen nur raten, keine Scheu davor zu haben, mit Winkel und Perspektive zu experimentieren. Weiterhin geht es darum, auf Feinheiten, Ausdrücke oder Bewegungen zu achten. Weiterhin kann das Zusammenspiel von Licht und Schatten die emotionale Tiefe der Arbeit entscheidend beeinflussen.
S: Eine letzte Frage: Welcher Ausrüstungsgegenstand ist auf Reisen in deinem Gepäck unverzichtbar?
A: Ein zuverlässiges, leichtes Stativ. Es ist entscheidend, um stabile Aufnahmen zu machen, vor allem bei schwacher Beleuchtung. Außerdem brauche ich es, um mit langen Belichtungszeiten zu experimentieren. Mit einem guten Stativ bin ich für die unterschiedlichsten Situationen gut gerüstet, ob für Landschafts- oder Tieraufnahmen oder das urbane Umfeld.
“Ich bin viel unterwegs, tauche in verschiedene Kulturen ein und tausche mich mit anderen Kreativen aus. Ich entwickle mich weiter, indem ich mit anderen zusammenarbeite und von ihnen lerne. ”

Alex Cissé
Filmemacher