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Salomon Botschafter*in: Alex Strohl

10. März 2023
Lesezeit: 4 Min

Schon als Kind verbrachte Alex seine Zeit am liebsten draußen im Wald – ob zu Fuß oder auf dem Rad. Er stand früh auf, eilte zu einem Freund und dann in den Wald. Dort spürte er, wie der Wind durch sein Haar wehte und sich die Morgensonne auf sein Gesicht legte. Später nahmen ihn seine Eltern mit zum Wandern, was ihm nicht sonderlich gefiel. Zumindest damals nicht.

Auf der Suche nach einem Sinn bei diesen Unterfangen entdeckte er die alte Kamera seines Vaters mit einer 32-MB-Speicherkarte ... und fortan war er mit sichtlich mehr Begeisterung bei den Wanderungen dabei. In seiner Jugend verbrachte er den Großteil seiner Freizeit damit, Bilder von den Berglandschaften seiner Heimat, der Ardèche, zu machen. So wich das Gefühl mangelnder Sinnhaftigkeit aus jüngeren Jahren einer größeren Wertschätzung für die Natur. In Verbindung mit seinem Drang, nach draußen zu gehen und ständig Neues zu entdecken, entstand so eine besondere Leidenschaft für Naturfotografie.

Diese Verbindung zur Natur wurde noch größer, als seine Familie mit ihm nach Madrid zog: Dort ging es im Winter an den Wochenenden in die umliegenden Berge zum Skifahren. Oder Alex radelte zum Valmayor-Stausee, in dem er dann schwimmen ging. Doch alles wurde auf den Kopf gestellt, als Alex nach Québec zog.

“Ich war schon immer ein nachdenklicher Typ und besessen von der Anstrengung, die damit verbunden ist. ”

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Alex Strohl

LIEBLINGSORTE FINDEN – UND IMMER WIEDER AUFSUCHEN

Die Natur in Kanada war etwas völlig anderes als die Berge rund um Madrid oder die Wälder der Ardèche. Man kann vier Stunden mit dem Auto unterwegs sein, ohne dass sich die Landschaft verändert oder man auch nur einer Menschenseele begegnet. Doch genau danach sehnte sich Alex, der am liebsten mit sich und der Welt allein ist und die Gedanken schweifen lässt. Wenn sich der Trubel gelegt hat und die Touristen wieder zu Hause sind, dann ist er gern in der Natur und begibt sich an seine Lieblingsorte, nachdem diese wochenlang überrannt worden sind. An seine Lieblingsorte kommt Alex immer wieder gern zurück und beobachtet, wie sie sich mit dem Lauf der Jahreszeiten entwickeln und verändern. So ist es für ihn etwas ganz Besonderes, auf jenen Trails Ski zu fahren, über die er im Sommer mit dem Mountainbike gefegt ist.

“Wenn es in der Ardèche schneit, dann bleibt der Schnee höchstens einen Tag liegen. In Madrid schneit es vielleicht eine Woche lang, aber nur einmal im Jahr. In Québec lebst du sechs Monate im tiefsten Winter. ”

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Alex Strohl

VON ITALIENS SONNIGEN KÜSTEN ZU DEN KALTEN FJORDEN ISLANDS

Da er fast die ganze Zeit draußen verbringt, hat sich Alex einen einzigartigen, universellen Fotografiestil angeeignet, der nahezu alle Menschen anspricht. Am liebsten nutzt er das Licht, um die Aufmerksamkeit auf das Subjekt seines Bildes zu lenken und es in seiner Umgebung, manchmal aber auch allein oder einer Gruppe, meistens aber in der Natur zu zeigen (und sollte es einmal in einem Innenraum sein, dann mit dem Drang, nach draußen zu gehen). Das Licht kann dabei von der warmen Sonne an der Amalfiküste Italiens, einem kühlen Leuchtturm in Nordfrankreich oder einer Stirnlampe in den kargen isländischen Bergen stammen.

Ein Blick auf sein Instagram-Profil lässt vermuten, dass Alex schon die ganze Welt gesehen hat. Doch es gibt sie noch, die Orte, die Alex noch nicht bereist hat. Dazu gehören beispielsweise die Sandwichinseln im Südatlantik, wo eisbedeckte Strände auf schneebedeckte Berge treffen. Gern würde er auch Nomadenherden in der Mongolei dokumentieren, die von der Jagd leben und in Jurten hausen. Am meisten jedoch sehnt er sich an die Orte zurück, an denen er schon so viel Zeit verbracht hat. Zum Beispiel seine Heimat, die Ardèche, wo er noch Leute kennt. Oder Island, selbst wenn er dort schon 30 Mal war. Wenn der Winter Einzug hält und die Sonne nur wenige Stunden am Tag scheint, taucht das Licht die Insel im Nordatlantik in den Augen von Alex in eine traumhafte, gar magische Atmosphäre.

INSPIRIERT DURCH ATHLET*INNEN

Auf die Frage nach seiner Verbindung zu Salomon kommt Alex sofort auf die lange Liste an Athlet*innen zu sprechen, die für ihn als schier unendliche Inspirationsquelle für Filme und Fotos dient. Alex ist nur einen Steinwurf von den französischen Alpen entfernt aufgewachsen und dann nach Montana gezogen und ist dadurch mit Skistiefeln und Bindungen von Salomon bestens vertraut. Auch Trailrunning-Schuhe und Rucksäcke der Marke hat er bei seinen Outdoor-Abenteuern schätzen gelernt. Darüber hinaus outet er sich als Fan der technischen Raffinesse und Forschung und Entwicklung von Salomon, die er in jedem verwendeten Produkt spüren kann.

Als er gefragt wird, mit wem er gern zusammenarbeiten würde, nennt Alex ohne Zögern den Freeski-Pionier und ehemaligen Salomon Profi Candide Thovex, der von La Clusaz aus zum internationalen Star aufstieg.

Ausgewählte Arbeiten von Alex findest du hier. Folge ihm außerdem auf Instagram. Folge auch Salomon, um über alle künftigen gemeinsamen Projekte von Alex und Salomon informiert zu bleiben!

Alex und seine Abenteuer

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