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Salomon Botschafter\*in: Pangea

6. Sep. 2024
Lesezeit: 5 Min

Johannes Höhn, a.k.a. PANGEA, ist ein Fotograf und Videograf aus Köln. Seine große Leidenschaft sind Fotos und Videos mit Bezug zur Natur, urbanem Leben, Sport und Lifestyle. Pangea hat ein unglaubliches Auge für Details und ist immer auf der Suche nach neuen, einzigartigen Perspektiven. Dabei möchte er die raue Schönheit der Welt mit der Kamera einfangen und erkundet dazu die verschiedensten Orte. Authentizität ist Pangea sehr wichtig. Deshalb widmet er sich nur solchen Kreativprojekten, die mit seinen persönlichen und beruflichen Zielen im Einklang stehen. Authentizität ist für ihn der Schlüssel für eine wirklich fesselnde, aussagekräftige Bildsprache.

“Als ich die Wälder meiner Heimat erkundete, hatte ich ein intensives Erlebnis, das ich so noch nicht kannte: Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg die Sonne auf einem Berggipfel untergehen zu sehen, ist eine überaus bereichernde Erfahrung. ”

Pangea

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SALOMON: Kannst du dich kurz vorstellen?

PANGEA: Ich heiße Johannes. Ich bin Fotograf und Videograf aus Köln. Aufgewachsen bin ich in Kaiserslautern in der Pfalz. In der Gegend gibt es wunderschöne Wälder und Hügellandschaften, weshalb ich in meiner Kindheit und Jugend viel Zeit draußen in der Natur verbracht habe. Dann bin ich nach Köln gegangen, um dort Sport zu studieren. Doch nach meinem Abschluss 2012 wollte ich mein Geld als Fotograf verdienen. Das Fotografieren war schon immer mein größtes Hobby. Meine ganzen Skills in Sachen Foto- und Videoaufnahmen habe ich mir selbst beigebracht. Danke, YouTube! :) Zu Beginn meiner Tätigkeit als Fotograf war ich mehr auf urbane Themen sowie Sport- und Sneaker-Fotografie fokussiert. Nach einigen Jahren habe ich dann allerdings eine echte Leidenschaft für Landschafts- und Abenteuerfotografie entwickelt. Heute fühle ich mich in der Outdoor-Welt genauso zu Hause wie im urbanen Kontext.

S: Was hat dich motiviert, als Fotograf durchzustarten und wie hast du dir deinen einzigartigen Stil angeeignet?

P: Durch Fotografie und Videografie konnte ich schon immer die Dinge dokumentieren, die mir am Herzen lagen. Als Teenager habe ich Skate-Videos von mir und meinen Freunden gedreht. Später habe ich meine Sneaker-Kollektion fotografiert. Es standen also immer Dinge im Fokus, die mir sehr am Herzen lagen und so hat sich das Fotografieren tief aus mir selbst heraus und ganz natürlich zu einer großen Leidenschaft entwickelt. Es war also nicht so, dass mich irgendjemand dazu gedrängt hätte. In puncto Stil habe ich mich immer von anderen Kreativen und ihrer Arbeit beeinflussen lassen, ob aus der Musikbranche, dem Film-Business oder der Fotografie. Wenn ich etwas Inspirierendes sehe, versuche ich, Teile davon in meine eigene Arbeit einfließen zu lassen und ihnen meine persönliche Note zu verleihen. Weiterhin will ich über gewisse Stereotype zu „Dingen, die Fotografen nicht tun würden“ hinausdenken, diese Mauern einreißen und einfach das tun, was sich gut anfühlt.

S: Welche Rolle spielt die Natur für dich beim Fotografieren und wie gelingt es dir, ihr Wesen einzufangen?

P: Die Natur ist für mich zum perfekten zweiten Thema nach dem urbanen Umfeld geworden, das mich schon immer fasziniert hat. Durch das Fotografieren habe ich zur Natur zurückgefunden, da mich andere Fotografinnen und Fotografen inspiriert haben, raus zu gehen und die heimischen Wälder zu erkunden. Dabei hatte ich intensive Erlebnisse, die ich so noch nicht kannte. Wenn du nach einem langen und anstrengenden Aufstieg die Sonne auf einem Berggipfel untergehen siehst, ist das eine überaus bereichernde Erfahrung. Diese Empfindungen sind etwas ganz Besonderes, vor allem wenn du kein Superkletterer oder Wanderer bist. Dann freust du dich umso mehr, wenn du es hoch auf den Gipfel geschafft hast. Darüber hinaus schöpfe ich viel Inspiration und Kraft, wenn ich am frühen Morgen zum Sonnenaufgang durch die Wälder in meiner Heimat streife. Die Atmosphäre ist einfach magisch und erdet mich total. Wenn ich draußen in der Natur fotografiere, versuche ich etwas einzufangen, das über das perfekte Postkartenmotiv hinausgeht. Ich will mit verschiedenen Blickwinkeln und Aspekten herumspielen, um meine Erfahrungen festzuhalten. Manchmal lege ich die Kamera auch weg und fotografiere überhaupt nicht. Dann genieße ich einfach den Moment und die pure, reine Schönheit der Natur.

S: Kannst du dich an ein Erlebnis oder Abenteuer erinnern, das du nur deiner Leidenschaft für die Fotografie zu verdanken hast?

P: Die Fotografie hat mir viele denkwürdige Momente beschert, die ich mit anderen teilen konnte. Wenn man mit Gleichgesinnten auf einer Wandertour oder einem Roadtrip unterwegs ist, um dabei einzigartige Augenblicke festzuhalten, finde ich das immer inspirierend und bereichernd. Ohne die Fotografie hätte ich weder diese Verbindungen zu anderen Menschen aufgebaut noch all die Abenteuer erlebt.

S: Kannst du uns verraten, wie bei dir die Planung und Umsetzung eines Shootings aussieht?

P: Das hängt tatsächlich davon ab, was ich fotografiere. Manche Ideen müssen am Schreibtisch entwickelt werden, mit richtiger Shot-List und so. Das ist vor allem bei Video-Arbeiten sehr wichtig. Für die kreative Arbeit gebe ich am liebsten einige Parameter vor und lass der Magie dann freien Lauf. Das heißt, ich lege nur gewisse Rahmenbedingungen fest, z. B. die Orte, die ich besuchen will, die Tageszeit oder die beteiligte Crew. Das verleiht mir die nötige Flexibilität, um auf bestimmte Dinge spontan zu reagieren. Ich arbeite immer mit einem kleinen Setup und einer kleinen Crew, da man so viel Spielraum hat und sich schnell auf Veränderungen einstellen kann. Eine gute und wichtige Basis ist es, einige Ideen für das Shooting schon im Hinterkopf zu haben. So weißt du, dass du ein paar Szenen bereits sicher hast. Der Rest ist dann einfach nur Spaß und kreatives Experimentieren.

S: Es geht das Gerücht um, dass du durch Inline-Skaten auf Salomon abgefahren bist. Bitte klär uns auf!

P: Ja, das stimmt :) Als ich 13 war, habe ich meine ersten Salomon Aggressive Skates bekommen, die legendären ST8\. Die Skates von Salomon waren ein wichtiger Teil meiner Teenager-Jahre und haben diese Zeit sehr geprägt, da ich damals den ganzen Tag nur ans Skaten gedacht habe. Ich schaute zu all den internationalen Profi-Skatern von Salomon auf und war von ihren Skills begeistert. So hat sich Salomon einen Platz in meinem Herzen als eine meiner absoluten Lieblingsmarken gesichert. Es ist schon ein krasser Zufall, dass sich unsere Wege mehr als zwanzig Jahre später wieder gekreuzt haben und wir jetzt zusammenarbeiten. Vielleicht war es Schicksal.

S: Eine letzte Frage: Welcher Ausrüstungsgegenstand ist auf Reisen in deinem Gepäck unverzichtbar?

P: Standardantwort: mein Smartphone. Das muss ich auf Reisen immer dabei haben – für Musik, Recherchen, Unterhaltung und Navigation. Es vereint einfach so viele nützliche Dinge in einem Gerät.

“Als ich 13 war, habe ich meine ersten Salomon Aggressive Skates bekommen. So hat sich Salomon einen Platz in meinem Herzen als eine meiner absoluten Lieblingsmarken gesichert. Es ist schon ein krasser Zufall, dass sich unsere Wege mehr als zwanzig Jahre später wieder gekreuzt haben und wir jetzt zusammenarbeiten. Vielleicht war es Schicksal. ”

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